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Jan. 18th, 2015

René liest Hamlet

René muss derzeit arbeitsbedingt Hamlet lesen. Was lustig ist, weil er in der Schule anscheinend nie dazu gezwungen wurde, sonderlich viel "große Literatur" zu lesen. Vielleicht ist das mehr so eine Gymnasiums-Sache.
Auf jeden Fall lief er erst mal einen Tag lang rum vonwegen: "Oh je, ich werde Shakespeare lesen."
Irgendwann meinte ich: "Ist immer spannender als Goethe. Ich hab's auch überlebt."
René überrascht: "Du hast Hamlet gelesen?"
Ich: "Ich hab unter anderem Literaturwissenschaft studiert, weißt du."
René: "Oh ... stimmt."

Irgendwann später kam er an: "Dieser Hamlet ist ja schon ein ziemlich Wichser."
Ich: "Weil er so unbedingt seinen Vater rächen will?"
René: "Nee, das wär ja noch in Ordnung. Aber dass es ihn gar nicht mehr interessiert, was mit dieser Ophelia passiert, nachdem er sie ficken durfte ... Wichser."

Ich wusste doch, dass bei den ganzen Werksanalysen bisher was gefehlt hat ...

Dec. 19th, 2014

Erinnert ihr euch noch an das geheime Geheimprojekt von Anfang des Jahres?

Jetzt darf ich es endlich offiziell verraten: Ich habe Perry Rhodan-Hörspiele geschrieben. 10 Folgen, um genau zu sein, nach den Exposés des großen Expokrators Christian Montillon. Und ab heute ist die erste Folge auf der Zaubermond-Website vorbestellbar.



Und darum geht's:

3.000 Jahre in der Zukunft. Eine Forschungsstation im Sternennebel Plejaden setzt einen Notruf an Perry Rhodan ab: Die Projektion einer Spiralgalaxis wurde gesichtet! Sind die Wissenschaftler, die eigentlich nach Wracks aus den Methan-Kriegen suchen, auf das Geheimnis der Unsterblichkeit gestoßen? Als Perry Rhodan und Gucky den Asteroidengürtel erreichen, geraten sie in einen tödlichen Hinterhalt …

Dec. 4th, 2014

Selfpublishing: Schreibratgeber

Nachdem ich so viel darüber gehört habe, wie toll Selfpublishing ist, wollte ich das auch mal ausprobieren. Also habe ich kurzerhand einen kleinen Schreibratgeber verfasst, sozusagen als Testprojekt.



Dieser Schreibratgeber beschäftigt sich aussschließlich mit der Erschaffung von Charakteren. Weitere Teile, die andere Aspekte des Schreibens aufgreifen, sollen folgen, sobald ich Zeit habe.
Da er wirklich nicht lang ist, habe ich ihn mal auf 99 Cent gesetzt. Falls sich der Preis als wenig vorteilhaft erweisen sollte, setze ich ihn demnächst auf 1,49 hoch (der Distributor, über den ich das mache, lässt nichts dazwischen zu). Wer das Büchlein also haben will, sollte jetzt zuschlagen, solange es noch billig ist ;-) (Großartige Marketingstrategie, oder?)

Die Veröffentlichung läuft über einen sogenannten Distributor, das heißt das EBook kommt in so ziemlich alle Shops, die man sich wünschen kann.
Derzeit ist es allerdings erst mal nur bei Amazon und im iBook-Store zu haben. Weltbild und Kobo folgen morgen, und in den nächsten Tagen kommen noch so Sachen dazu wie der EBook-Store von Vodafon (ja, ich wusste bis vor Kurzem auch nicht, dass es den gibt) und Weitere.

Nov. 30th, 2014

Walking Dead

René und ich schauen immer noch "The Walking Dead", so ungefähr eine Folge pro Woche oder auch alle zwei Wochen, weil ich mich weigere, mehr am Stück zu gucken. Und mir ist inzwischen klar, dass die Serie so was wie eine Soap mit Zombies ist (und vielleicht mit etwas essenzielleren Problemen). Also erwarte ich nicht mehr, dass plottechnisch irgendwas Großes, Wichtiges passiert. Der Plot dümpelt halt so vor sich hin, während die Charaktere über ihre Gefühle reden (oder streiten oder beides). Hin und wieder werden außerdem Zombies umgebracht. Das wäre alles total okay. Warum nicht? In Galactica haben sie zwischen Zylonenangriffen auch größtenteils über ihre Gefühle geredet. Das war nicht schlecht.
Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass ich ausgerechnet den Hauptcharakteren aus "Walking Dead" wünsche, sie mögen doch bitte endlich gefressen werden, damit sie aufhören, aus allem so ein schreckliches Drama zu machen.
Rick ist der Schlimmste von allem. Ricks Problem lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: "Ich habe mich selbst zum Anführer gemacht und jetzt verzweifel ich darüber, dass ich für alle verantwortlich bin."
Sorry, aber mein Mitleid hält sich stark in Grenzen. Gib den Job Dale, oder so.
Mit Lori ist es dasselbe. Erst hat sie ohne Verhütung Sex (Wohlgemerkt im selben Zelt, in dem auch ihr Sohn schläft, das ist ja auch noch so eine Sache.), dann verzweifelt sie darüber, dass sie schwanger ist. Gleichzeitig machen Maggie und Glenn vor, dass Verhütung auch während der Zombie-Apokalypse durchaus möglich ist. WTF, Leute?



Letztens hat jemand argumentiert, dass es das Konzept von Walking Dead sei, einem eben keine Helden zu zeigen, deshalb stellen sie sich halt manchmal dämlich an. Also ist es das Konzept von Walking Dead, einem Leute zu zeigen, die über selbstgemacht Probleme heulen, damit ich auch ja kein Mitleid mit ihnen habe? Warum? Ich versteh diese Serie irgendwie nicht.

Nov. 18th, 2014

Die Orangensaft-Aliens

Einkaufszettel schreiben ist immer eine gewisse Herausforderung, weil es manchmal etwas schwer ist, beim Thema zu bleiben. Das entsprechende Gespräch mit René verlief gestern so:

Ich: "Ich kauf jetzt erst mal nicht so viel Orangensaft. Wir müssen ja kein Orangensaft-Lager aufmachen."
René: "Aber das ist von Vorteil, wenn die Orangensaft-Aliens kommen!"
Ich: "Wäre das nicht eher ein Nachteil?"
René: "Nee, dann kann man mit denen handeln."
Ich: "Ach so. Ich dachte, das geht dann so: 'Captain, wir haben ein Orangensaftlager geortet!' - 'Sehr gut, bomben Sie es weg und stellen Sie den Orangensaft sicher.'"
René: "Wenn sie den Orangensaft wollen, ist es dann nicht schlecht, Bomben draufzuwerfen? Oder haben die Bomben, die alles zerstören, nur Orangensaft nicht?"
Ich: "Genau!"
René: "Aber dann gehen trotzdem die Flaschen kaputt!"
Ich: "Die Bomben schockfrosten den Orangensaft, und der kann dann in Klumpen aus den Trümmern geborgen werden."
René: "Ach so. Na dann."

Nov. 10th, 2014

Schakkeline

Ich bin ganz schlecht mit Namen. Wenn ich einen Charakter benennen muss, geht das öfter so ...

Ich: "René, sag mir mal einen französischen Namen für eine Wahrsagerin."
In dem Fall war Renés Antwort: "Heißen Wahrsagerinnen nicht immer irgendwie spanisch?"
Ich: "Jetzt sag nicht Esmeralda. Esmeralda geht nicht!"
René: "Okay. Jaqueline?"
Ich, weil nicht widerstehen konnte: "Schakkeline?"
René nickend: "Oder Schantalle."
Ich: "Das muss ich mal irgendwo in einem Hörspiel einbauen. Eine Schakkeline. 'Schakkeline pack dat Hundi nich an, dat hat vielleicht Flöhe.' Und dann greift der Werwolf an."
René: "Das kriegst du nie durch."
Ich: "Vielleicht, aber immerhin hätte ich's in der ersten Fassung drin."

Oct. 8th, 2014

Buchmesse

Morgen geht es los. Die Buchmesse ruft. Donnerstag und Freitag bin ich auf der Messe selbst, am Samstag auf dem Buchmesse Con. Hier sind noch mal meine Termine:

09.10., 15 Uhr, Frankfurt: Signierstunde auf der Buchmesse. Signierbereich: 3.0 K 7, Tisch 2/3
10.10., 13 Uhr, Frankfurt: Signierstunde auf der Buchmesse. Signierbereich: 3.0 K 7 Tisch 2/3
11.10., 14 Uhr, Dreieich: Lesung auf dem BuchmesseConvent, Raum Deep Space 4.

Gleich wird gepackt. Ich wette, ich vergesse entweder meine Zugfahrkarte oder die Eintrittskarte fürs Galaktische Forum oder die Autogrammkarten ... oder vielleicht sogar mein Lesungsexemplar von "Geek Pray Love".
Lassen wir uns überraschen.

Oct. 2nd, 2014

Schaut mal, schaut mal!


Das wird während unserer Signierstunde auf der Comic Action am Cross Cult Stand stehen. Wir haben einen eigenen Aufsteller! Cool, oder?

Sep. 19th, 2014

Mit dem Taxi zum Tierarzt

Wie einige sicher schon wissen, besitzen René und ich kein Auto. Das ist meistens recht cool, außer es ist gerade wirklich beschissenes Wetter und man muss einkaufen gehen. Und es ist dann ein bisschen ein Problem, wenn man wie ich ein Talent dafür hat, halb tote bis chronisch kranke Katzen aufzugabeln. Ich fahre seit Monaten sehr oft mit dem Taxi zum Tierarzt. (Fun Fact: Selbst jede Woche mit dem Taxi zum Tierarzt fahren ist billiger, als ein Auto zu besitzen.)
Inzwischen kenne ich die meisten Taxifahrer in Heilbronn, die bereit sind, Tiere mitzunehmen. Mit den meisten führe ich jedes Mal nette Gespräche. Viele fragen, was die Katze denn hat, und mein Highlight in dieser Hinsicht war folgendes Gespräch:

Taxifahrer: "Was hat sie denn?"
Ich: "Alles mögliche. Unter anderem Katzen-Aids."
Der Taxifahrer dreht sich zum Kater um (damals noch Gremlin), zwinkter ihm zu und meint so: "Zu viel freie Katzenliebe, was?"

Andere Taxifahrer erzählen mir interessante Dinge. Ich habe z.B. einen Mann kennenglernt, der ursprünglich aus Istanbul stammt, was ich aber erst gemerkt habe, als er zwischendurch kurz telefoniert hat, weil er mit mir astreines Schwäbisch geredet hat. Der hat mir dann ein bisschen was über seinen Lebensweg erzählt. Das war ziemlich cool.
Und heute hatte ich einen Taxifahrer, der mich nach meinen Musikwünschen gefragt hat. Er erzählte mir dann (nachdem wir nach einer längeren Suche in seine Sammlung bei Rammstein und Linkin Park angekommen waren), dass er gezielt möglichst viel Musik vorrätig hat. Das hätte ihn divers schon gerettet. Z.B. hatte er vor einiger Zeit mal eine Familie mit Kindern im Taxi sitzen, die schrecklich quengelig waren. Der Held des Tages wurde er dann (vor allem für die Eltern), als er eine Biene-Maja-CD hervorholte.

Übrigens: Derzeit sind die Tierarztfahrten zur Abwechslung mal nichts Lebensbedrohlichem geschuldet, sondern einfach nur einer Allergie – gegen was, wissen wir noch nicht. Das ist immerhin schon mal ein Fortschritt.

Sep. 11th, 2014

Guardians of the Galaxy

Wir haben eigentlich schon am Wochenende "Guardians of the Galaxy" gesehen. Aber ich komme erst jetzt dazu, etwas darüber zu schreiben.

Also ...
Der Film an sich war recht cool. Lustig, leicht abgedreht, mit coolen Sprüchen und cooler (und natürlich komplett überzogener) Action. Was man halt so erwartet.
Aber ein paar Dinge haben mich irritiert. Z.B. dass es teilweise so klang, als hätte der Übersetzer seinen Job nur halb gemacht. Weiß ja nicht, wie ihr das so seht, aber "Wir sind die Guardians of the Galaxy." reißt mich nicht so wirklich mit. Genauso hab ich nicht verstanden, warum die die ganze Zeit von einem "Orb" reden mussten. Kugel wär zu uncool gewesen?
Ich hab nichts gegen Anglizismen, aber man sollte zu denen, an die sich alle schon gewöhnt haben, nicht auch noch zusätzlich neue einführen, nur weil man gerade zu faul ist, eine vernünftige, deutsche Übersetzung für irgendwas zu finden. Vllt sollte ich anfangen, Filme wirklich nur noch auf Englisch zu gucken ...

Zum anderen gab es immer wieder Dialogstücke, die praktisch schrien: "Lieber Zuschauer, hör jetzt gut zu! Diese Unterhaltung führen die Charaktere nur, damit du wichtige Informationen erhältst."
Z.B. dieses komische Abfragespielchen, das Drax mit dem einen Gefangenen gemacht hat, damit der Zuschauer erfährt, wer er ist und wie sein Hintergrund grob aussieht. Das klang für mich sehr gestellt.

Und dann war da die After Credit Scene (das ist ein bereits eingeführter, akzeptierter Anglezismus, okay? ;-) ) ...
Howard the Duck. Ich kapier den nicht. Ich versteh nicht, warum es ihn gibt und was er soll und was die Leute bei Marvel für Drogen genommen haben, als sie ihn erfunden haben. Ich meine, ich bin ziemlich sicher, dass die bei Marvel zwischendurch mal eine ganze Menge Drogen genommen haben. Ich hab einige der alten Hefte aus den 80ern gelesen. Aber Howard the Duck?? Warum?

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mohya

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