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Oct. 8th, 2014

Buchmesse

Morgen geht es los. Die Buchmesse ruft. Donnerstag und Freitag bin ich auf der Messe selbst, am Samstag auf dem Buchmesse Con. Hier sind noch mal meine Termine:

09.10., 15 Uhr, Frankfurt: Signierstunde auf der Buchmesse. Signierbereich: 3.0 K 7, Tisch 2/3
10.10., 13 Uhr, Frankfurt: Signierstunde auf der Buchmesse. Signierbereich: 3.0 K 7 Tisch 2/3
11.10., 14 Uhr, Dreieich: Lesung auf dem BuchmesseConvent, Raum Deep Space 4.

Gleich wird gepackt. Ich wette, ich vergesse entweder meine Zugfahrkarte oder die Eintrittskarte fürs Galaktische Forum oder die Autogrammkarten ... oder vielleicht sogar mein Lesungsexemplar von "Geek Pray Love".
Lassen wir uns überraschen.

Oct. 2nd, 2014

Schaut mal, schaut mal!


Das wird während unserer Signierstunde auf der Comic Action am Cross Cult Stand stehen. Wir haben einen eigenen Aufsteller! Cool, oder?

Sep. 19th, 2014

Mit dem Taxi zum Tierarzt

Wie einige sicher schon wissen, besitzen René und ich kein Auto. Das ist meistens recht cool, außer es ist gerade wirklich beschissenes Wetter und man muss einkaufen gehen. Und es ist dann ein bisschen ein Problem, wenn man wie ich ein Talent dafür hat, halb tote bis chronisch kranke Katzen aufzugabeln. Ich fahre seit Monaten sehr oft mit dem Taxi zum Tierarzt. (Fun Fact: Selbst jede Woche mit dem Taxi zum Tierarzt fahren ist billiger, als ein Auto zu besitzen.)
Inzwischen kenne ich die meisten Taxifahrer in Heilbronn, die bereit sind, Tiere mitzunehmen. Mit den meisten führe ich jedes Mal nette Gespräche. Viele fragen, was die Katze denn hat, und mein Highlight in dieser Hinsicht war folgendes Gespräch:

Taxifahrer: "Was hat sie denn?"
Ich: "Alles mögliche. Unter anderem Katzen-Aids."
Der Taxifahrer dreht sich zum Kater um (damals noch Gremlin), zwinkter ihm zu und meint so: "Zu viel freie Katzenliebe, was?"

Andere Taxifahrer erzählen mir interessante Dinge. Ich habe z.B. einen Mann kennenglernt, der ursprünglich aus Istanbul stammt, was ich aber erst gemerkt habe, als er zwischendurch kurz telefoniert hat, weil er mit mir astreines Schwäbisch geredet hat. Der hat mir dann ein bisschen was über seinen Lebensweg erzählt. Das war ziemlich cool.
Und heute hatte ich einen Taxifahrer, der mich nach meinen Musikwünschen gefragt hat. Er erzählte mir dann (nachdem wir nach einer längeren Suche in seine Sammlung bei Rammstein und Linkin Park angekommen waren), dass er gezielt möglichst viel Musik vorrätig hat. Das hätte ihn divers schon gerettet. Z.B. hatte er vor einiger Zeit mal eine Familie mit Kindern im Taxi sitzen, die schrecklich quengelig waren. Der Held des Tages wurde er dann (vor allem für die Eltern), als er eine Biene-Maja-CD hervorholte.

Übrigens: Derzeit sind die Tierarztfahrten zur Abwechslung mal nichts Lebensbedrohlichem geschuldet, sondern einfach nur einer Allergie – gegen was, wissen wir noch nicht. Das ist immerhin schon mal ein Fortschritt.

Sep. 11th, 2014

Guardians of the Galaxy

Wir haben eigentlich schon am Wochenende "Guardians of the Galaxy" gesehen. Aber ich komme erst jetzt dazu, etwas darüber zu schreiben.

Also ...
Der Film an sich war recht cool. Lustig, leicht abgedreht, mit coolen Sprüchen und cooler (und natürlich komplett überzogener) Action. Was man halt so erwartet.
Aber ein paar Dinge haben mich irritiert. Z.B. dass es teilweise so klang, als hätte der Übersetzer seinen Job nur halb gemacht. Weiß ja nicht, wie ihr das so seht, aber "Wir sind die Guardians of the Galaxy." reißt mich nicht so wirklich mit. Genauso hab ich nicht verstanden, warum die die ganze Zeit von einem "Orb" reden mussten. Kugel wär zu uncool gewesen?
Ich hab nichts gegen Anglizismen, aber man sollte zu denen, an die sich alle schon gewöhnt haben, nicht auch noch zusätzlich neue einführen, nur weil man gerade zu faul ist, eine vernünftige, deutsche Übersetzung für irgendwas zu finden. Vllt sollte ich anfangen, Filme wirklich nur noch auf Englisch zu gucken ...

Zum anderen gab es immer wieder Dialogstücke, die praktisch schrien: "Lieber Zuschauer, hör jetzt gut zu! Diese Unterhaltung führen die Charaktere nur, damit du wichtige Informationen erhältst."
Z.B. dieses komische Abfragespielchen, das Drax mit dem einen Gefangenen gemacht hat, damit der Zuschauer erfährt, wer er ist und wie sein Hintergrund grob aussieht. Das klang für mich sehr gestellt.

Und dann war da die After Credit Scene (das ist ein bereits eingeführter, akzeptierter Anglezismus, okay? ;-) ) ...
Howard the Duck. Ich kapier den nicht. Ich versteh nicht, warum es ihn gibt und was er soll und was die Leute bei Marvel für Drogen genommen haben, als sie ihn erfunden haben. Ich meine, ich bin ziemlich sicher, dass die bei Marvel zwischendurch mal eine ganze Menge Drogen genommen haben. Ich hab einige der alten Hefte aus den 80ern gelesen. Aber Howard the Duck?? Warum?

Sep. 5th, 2014

10 Bücher

Auf Facebook kursiert gerade ein Spiel, bei dem man 10 Bücher auflisten soll, die einen besonders beeindruckt und beeinflusst haben (oder so). Ich würde jetzt schon zweimal nominiert.

Irgendwie finde ich es aber doof, das zu machen, ohne dabei auch zu erklären, warum und wieso. Deshalb mache ich das ganze hier, und es wird ein bisschen länger werden.

1. Christopher Zimmer: Die Steine der Wandlung
Das Buch hat vor Jahrzehnten (vllt auch nur vor etwas mehr als einem Jahrzehnt) den Wolfgang-Hohlbein-Preis gewonnen. Da ich damals ziemlich viel Hohlbein gelesen habe, bekam ich es geschenkt.
Es hat mich tief beeindruckt. Nicht so sehr wegen der Handlung, die zwar sehr spannend und mit Liebe zum Details erzählt, aber nicht sonderlich außergewöhnlich war, sondern wegen der Sprache. Es war das erste Buch, bei dem ich bewusst wahrgenommen habe, dass es schön geschrieben ist. Christopher Zimmer war danach jahrelang mein großes Vorbild.

2. Terry Pratchett: Die Scheibenwelt-Reihe
Okay, das ist kein einzelnes Buch, aber ignorieren wir das mal gerade. Als ich meinen ersten Scheibenwelt-Roman durch hatte, habe ich jahrelang versucht zu schreiben wie Pratchett.

3. Robert Asprin: Dämonen-Reihe
Ebenfalls lustige Fantasy. Ich hatte eine Weile einen ziemlichen Hang dazu. Die Dämonen-Reihe hat mir das Konzept der Dimensionsreisen nähergebracht.

4. Phillip José Farmer: Die Welt der tausend Ebenen
Das ist einer der vielen abstrusen SF-Romane, die ich im Regal meines Vaters gefunden habe. Ich mochte ihn so gerne, dass ich ihn später, als mein Vater mal ausgemistet hat, gerettet und behalten habe. Im Prinzip war das ganze auch mehr Fantasy als SF. Kein Mensch würde so was heutzutage noch herausgeben, weil man es nicht klar in eine Schublade schieben kann. Aber ich mag Geschichten mit abstrusen Weltenentwürfen.

5. Jonathan Stroud: Barthimäus-Trilogie
Schon wieder lustige Fantasy, aber mit einer sehr guten Mischung von einem lustigen Erzählstil mit einem eigentlich ernsten Thema. Das mochte ich an diesen Büchern am liebsten.

6. Alan Campbell: Scar Night
Das ist, glaube ich, der erste düstere Fantasy-Roman, den ich je gelesen habe. Und das noch bevor düstere Fantasy so richtig in wurde.

7. Neil Gaiman: American Gods
"American Gods" hat mich lange zu der Annahme verleitet, unter Urban Fantasy verstehe man genau so etwas. Ich war ziemlich enttäuscht, als ich festgestellt habe, wie sehr ich mich geirrt habe.

8. Mika Waltari: Sinuhe, der Ägypter
Ich wette, das hat nach den ganzen Fantasy-Titeln niemand mehr erwartet. Aber ich hab neben Fantasy früher auch haufenweise historische Ägypten-Romane gelesen.
Dieses Buch ist der Grund, warum ich meine Abschlussprüfung in Äygptologie über den originalen, altägyptischen Sinuhe gemacht habe.

9. Marion Zimmer Bradley: Darkover
Eine Weile habe ich die Darkover-Bücher von Marion Zimmer Bradley verschlungen. Am liebsten mochte ich die mit weniger Sex und mehr coolen Fähigkeiten. Ich bin immer noch der Meinung, dass es mehr moderne Geschichten geben sollte, in denen SF und Fantasy auf diese Art vermischt wird.

10. Sergei Lukianenko: Spektrum
Die "Wächter der Nacht"-Romane von ihm haben mich nicht so sehr vom Hocker gerissen, aber seinen SF-Romane mag ich sehr gerne. Großes Raumschiffgeballer war bei Büchern nie so mein Ding. Ich mag den philosophischen Ansatz, den Lukianenko hat, auch wenn seine Enden manchmal fast zu abgehoben werden.
Und spätestens in einer Stunde fällt mir sicher irgendein total wichtiges Buch ein, das ich hier vergessen habe.

Repostet vom Wordpress-Blog

Aug. 23rd, 2014

Hauptberuflich Hörspielautorin

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr hauptberuflich Hörspielautorin bin. Was ein bisschen seltsam ist, weil das nie auf der Liste meiner Ziele stand. Wenn mir jemand Anfang letzten Jahres gesagt hätte, dass ich dieses Jahr den Großteil meiner Zeit damit verbringen werde, Hörspielskripte zu schreiben ... okay ... na gut ... ich hätte wohl gesagt: "Hey, das klingt cool." Auch wenn ich es nicht für sehr wahrscheinlich gehalten hätte.

Es klingt nicht nur cool, es ist auch cool. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich euch irgendwann nächstes Jahr verraten kann, was das geheime Geheimprojekt war, mit dem ich die erste Hälftes dieses Jahres verbracht habe.

Aug. 11th, 2014

Neue Bücher

In den letzte Tagen habe ich gleich zwei Buchverträge unterschrieben.
Über den ersten kann ich noch nicht viel sagen, abgesehen davon, dass es für einen Roman ist, der bei Klett-Cotta erscheinen wird.
Der zweite ist ein Sachbuch, und zwar ein lustiges. Cross Cult möchte nämlich nach "Sorge dich nicht, beame!" und "Geek Pray Love" ein weiteres Buch von Christian und mir!

Jul. 4th, 2014

Morgen in Grünstadt

Morgen sind Kollege Humberg und ich auf der Scifi-Days in Grünstadt. Um 17 Uhr lesen wir im Vortragsraum aus "Geek Pray Love" und danach signieren wir gerne alles, was ihr uns unter die Stifte haltet.

Jun. 15th, 2014

Geek Pray Love

"Geek Pray Love" kommt offensichtlich ziemlich gut an. Das ist untertrieben. Es kommt umwerfend gut an. Ich zitieren mal meine Lieblings-Amazon-Rezension:


Ich wusste es und habe es schon immer gewusst - Ich bin anders. Nun, nach der Lektüre dieses Buches habe ich es schwarz auf weiß. Ich bin ein Geek, bzw. "eine" Geek. Bekanntlich sollen die ja recht selten sein. Darf ich mich jetzt also auch noch zu einer seltenen Spezies zählen?
Doch jetzt mal ganz im Ernst. Endlich mal ein Buch mit dem man sich eins zu eins identifizieren kann. All die kleinen Geschichten und Anekdoten hat man selbst schon gefühlte tausendmal erlebt. Die dummen Gesichter auf den Hinweis "Ich war am Wochenende auf einer Star Trek Convention". Dazu die Fragen "Was macht man denn da den ganzen Tag?" Und schließlich das merkwürdige Lächeln, wenn ich von Kostümen, Panels und teuren Autogrammen erzähle.
All diesen Ignoranten möchte ich am liebsten eine Ausgabe dieses Buchs in die Hand drücken und sagen: "Lies erstmal das und dann reden wir weiter!"
"Geek, Pray und Love" ist mehr als ein Leitfaden durch das Fandom. Es ist eine Liebeserklärung der Autoren an sich selbst und an uns Geeks wie sie einfühlsamer und schöner nicht hätte ausfallen können. Es kommt gänzlich ohne trockene Fakten aus, wie man sie sicher hätte anbringen können, dafür mit einer bezaubernden Geschichte über einen Teenager, in dem wir uns alle mehr oder weniger selbst entdecken. Manchmal sogar in einer etwas beängstigenden Intensität, denn schließlich bin ich selbst keine 15 mehr, sondern 25 Jahre älter und schon genauso lange im Fandom aktiv.
Ich kann jedem der auch nur ansatzweise daran zweifelt, ob er sich nicht lieber mit etwas Vernünftigeren beschäftigen sollte, als Comicheften, SciFi TV-Serien, phantastischen Romanen oder Fantasy-Filmen raten, lies dieses Buch und du wirst erkennen, du bist nicht allein und genauso normal wie die Leute, die am Samstag ins Stadion gehen und ihre Fussballhelden anfeuern. Denn auf die eine oder andere Art sind wir doch alle ein bisschen verrückt.


Ich muss ehrlich sagen, ich habe nicht damit gerechnet, dass sich die Leute darin so wiederfinden. Natürlich, wir wollten genau das. Aber wir konnten ja nur aus unseren eigenen Erfahrungen schöpfen. Wer hätte ahnen können, dass das so gut funktioniert? Ich freue mich sehr.

Übrigens, der große Plan sieht vor, dass jeder Geek mindestens 10 Exemplare davon kauft und allen seinen Freunden und Verwandten schenkt. Also haltet euch ran ;-)

Jun. 2nd, 2014

FedCon

Ich bin von der FedCon wieder da, und es war großartig. Von einem riesigen Stapel "Geek Pray Love" sind am Ende nur 4 Exemplare übrig geblieben (oder sogar nicht mal das, ich bin vor Verkaufsschluss heimgegangen).

Übrigens kann man "Geek Pray Love" ab heute überall als E-Book und als Taschenbuch kaufen. Zum Beispiel bei Bücher.de oder im Online-Shop von Cross Cult. Bei Amazon ist es immer noch nur vorbestellbar. Aber Bücher bei Amazon kaufen ist ja inzwischen sowieso genauso out wie Pelz tragen ;-)

Nun aber von Anfang an:
Am Freitag war unsere Lesung. Parallel hat ein Panel von Lieutenant Uhura stattgefunden, deshalb waren wir überrascht, dass bei uns tatsächlich Leute aufgetaucht sind. Und nicht nur das. Diese Leute haben sich während der Lesung auch noch kaputtgelacht. Wir haben später Beschwerden wegen schmerzender Bäuche bekommen.

Ansonsten haben wir vor allem signiert.

Es blieb nicht viel Zeit, mal herumzulaufen und sich den Rest der Con anzusehen. Andererseits war das gar nicht so schlimm, denn ein Großteil des Restes der Con ist nach und nach zu uns gekommen.

Cross Cult gegenüber waren wieder die Klingonen untergebracht. Die haben nicht nur täglich ihr Schmerzstock-Ritual abgehalten, sondern erstaunlicherweise auch Lichtschwert-Kampf geübt.


Diverse Dr.-Who-Cosplayer haben unser Buch gekauft.



Und es sind generell immer wieder interessante Leute vorbeigekommen.


Jeden Abend gab es Party, und dank meiner Begleiter habe ich sogar mitbekommen, dass immer wieder mehr oder weniger berühmte Schauspieler an mir vorbeigegangen sind. Oder wir an ihnen. Gesehen habe ich (und da ich ganz schlecht mit Schauspieler-Namen bin, nenne ich sie bei ihren Rollen) Dr. Bashir, Ezri Dax, Harry Kim und van Gogh aus der entsprechenden Folge von Dr. Who. Und auf dem Weg zwischen Hotel und Con wohnte offensichtlich ein gewisser Commander Tomalak.


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mohya

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